Löwe ruht im goldenen Gras der Masai Mara während einer Big-Five-Pirschfahrt
Wildtier-Safari

Big-Five-Safaris

Löwe, Leopard, Elefant, Büffel & Nashorn — wo Sie alle sehen

Der Begriff „Big Five“ wurde von Großwildjägern des 19. Jahrhunderts geprägt, um die fünf Tiere zu beschreiben, die zu Fuß am gefährlichsten zu jagen waren — Löwe, Leopard, Afrikanischer Elefant, Kaffernbüffel und Nashorn. Heute definieren sie die Wunschliste jedes Safari-Erstreisenden. Doch alle fünf auf derselben Reiseroute zu sehen, erfordert die Wahl der richtigen Parks, genügend Aufenthalt und einen Guide, der weiß, wo er suchen muss.

KeniaTansaniaSüdafrikaBotswanaSimbabwe

Löwen sind Afrikas am zuverlässigsten gesehenes Großraubtier — Masai Mara, Serengeti, Ngorongoro-Krater, Krüger und Hwange (Simbabwe) bieten alle nahezu tägliche Sichtungen. Leoparden sind weit schwieriger: wahrhaft nachtaktiv und äußerst heimlich, sieht man sie am besten auf Nachtpirschfahrten in privaten Reservaten, wo Fahrten abseits der Piste erlaubt sind (Sabi Sand, Laikipia, Mara-Schutzgebiete). Das an den südafrikanischen Krüger-Park grenzende Sabi Sand Game Reserve hat die höchste Dichte an gewöhnten Leoparden der Erde — Sichtungen sind innerhalb von drei Nächten fast sicher.

Afrikanische Elefanten sind die größten Landtiere der Welt und aus der Nähe eine der emotional bewegendsten Begegnungen Afrikas. Der Amboseli-Nationalpark in Kenia ist das beste Ziel für die Elefantenfotografie — riesige, gelassene Herden vor der Kulisse des Kilimandscharo. Der Chobe-Nationalpark in Botswana beherbergt die größte Elefantenpopulation des Kontinents (rund 130.000), am besten auf Bootssafaris entlang des Chobe-Flusses zu sehen.

Kaffernbüffel ziehen in riesigen Herden und finden sich in den meisten großen Parks, doch der Ruf des Kaffernbüffels als eines der gefährlichsten Tiere Afrikas ist wohlverdient — ein verwundeter oder überraschter Büffel ist außerordentlich gefährlich. Mara, Serengeti und Krüger bieten alle herausragende Büffelsichtungen in Herden von Hunderten.

Nashörner — sowohl das Spitzmaulnashorn (vom Aussterben bedroht, ~6.400 verbleibend) als auch das Breitmaulnashorn (gefährdet, ~18.000 verbleibend) — sind das seltenste und begehrteste der Big Five. Die besten Nashorn-Ziele Afrikas sind: Ngorongoro-Krater (Tansania — Spitzmaulnashorn, zuverlässig zu sehen), Nakurusee (Kenia — beide Arten, gut geschützt), Ol-Pejeta-Schutzgebiet (Kenia — größtes Spitzmaulnashorn-Schutzgebiet Ostafrikas) und Hluhluwe-iMfolozi (Südafrika — höchste Breitmaulnashorn-Dichte der Erde).

Höhepunkte

  • Löwe: Masai Mara, Serengeti, Ngorongoro-Krater, Krüger, Hwange — nahezu tägliche Sichtungen
  • Leopard: Sabi Sand (Krüger-Puffer), Mara-Schutzgebiete, Laikipia — Weltklasse-Dichte
  • Elefant: Amboseli (Fotografie), Chobe (Zahl), Laikipia (gewöhnt, Begegnungen aus der Nähe)
  • Nashorn: Ngorongoro-Krater, Nakurusee, Ol Pejeta, Hluhluwe-iMfolozi — die besten Schutzgebiete
  • Büffel: Serengeti, Mara, Krüger — Herden von Hunderten sind häufig
  • Private Schutzgebiete: Fahrten abseits der Piste, Nachtpirschfahrten und Wandersafaris ermöglichen weit bessere Sichtungen

Häufige Fragen

Wo kann ich alle Big Five auf einer Safari sehen?

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Der Ngorongoro-Krater in Tansania hat die höchste Big-Five-Dichte pro Quadratkilometer aller Einzelparks, er ist also die schnellste Option. In Kenia fügt die Kombination der Masai Mara mit dem Nakurusee oder Ol Pejeta zuverlässige Nashornsichtungen neben Löwe, Leopard, Elefant und Büffel hinzu.

Wie viele Tage brauche ich, um die Big Five zu sehen?

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Drei bis vier Nächte in einem gut gewählten Reservat genügen in der Regel, besonders in einem privaten Schutzgebiet, in dem Fahrten abseits der Piste und Nachtpirschfahrten erlaubt sind. Der Leopard ist typischerweise der letzte der fünf, der auftaucht, da er am nachtaktivsten und heimlichsten ist.

Welches der Big Five ist am schwersten zu sehen?

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Der Leopard, mit deutlichem Abstand. Er lebt einzelgängerisch, ist weitgehend nachtaktiv und ein Meister des Versteckens. Private Schutzgebiete an der Mara und die Ranches von Laikipia bieten dank erfahrener Fährtenleser und erlaubter Nachtpirschfahrten die besten Chancen.

Was kostet eine Big-Five-Safari?

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In Kenia und Tansania rechnen Sie mit rund 300–900 USD (ca. 280–840 €) pro Person und Tag für eine gut geführte Mittelklasse-Safari, alles inklusive von Unterkunft, Verpflegung und Pirschfahrten, bis zu über 1.000 USD pro Tag in Camps der Spitzenklasse. Jahreszeit, Parkgebühren und ob Ihr Fahrzeug privat oder geteilt ist, sind die größten Einflussfaktoren — wir erstellen ein Angebot rund um Ihr tatsächliches Budget.

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